Einsatzbeginn: 06:30 Uhr
Einsatzende: 20:30 Uhr

Einsatzdauer: 14:00 Stunden

 

Bericht:

 

Gefahrguteinsatz auf der BAB 9 zwischen Köselitz und Kleinmarzehns in Fahrtrichtung Berlin. Hier war ein LKW mit Sattelauflieger der Gefahrgut geladen hatte, in den Straßengraben geraten und auf die Seite gekippt. Dabei wurden mehrere Behälter beschädigt und liefen aus. Die Ladung bestand u.a. aus mehreren Fässern mit Isobutylisocyanat, Aluminiumchlorid, Dichlormethan.
Die Polizei veranlasste in Richtung Berlin eine Vollsperrung der Autobahn, die bis ca. 20.50 Uhr aufrecht erhalten wurde.
Der Gefahrgutzug des Landkreises Wittenberg kam zum Einsatz. Die Behälter mussten einzeln von Hand in bereitstehende Transportboxen umgeladen werden. Die Arbeiten wurden anfangs unter Chemikalienschutzanzügen (CSA) durchgeführt.
Nach Bergung der Fässer mit Isobutylisocyanat, Aluminiumchlorid, Dichlormethan konnten die Schutzmaßnahmen für die Einsatzkräfte auf Atemschutz und Einmalschutzanzüge reduziert werden. Im Laufe der Bergungsmaßnahmen wurden zweimal mehrere Löschzüge nachalarmiert. Diese lösten die Kräfte ab, die bei Temperaturen von 33°C zur Mittagszeit teilweise erschöpft waren. Die Bergung der Ladung war gegen ca. 19.30 Uhr abgeschlossen. Insgesamt waren an den Bergungsmaßnahmen 185 Feuerwehreinsatzkräfte beteiligt.

Unser LF 16/12 verließ um ca. 13 Uhr die Einsatzstelle, der GW-Dekon P blieb bis zum Einsatzende vor Ort. 

 

Fahrzeuge im Einsatz:

    LF 16/12

 

    GW-Dekon P



Weitere Kräfte: Fw Cobbelsdorf, Fw Coswig, Fw Jessen, Fw Bad Schmiedeberg, Fw Wittenberg, Fw Abtsdorf, Fw Thiessen, Fw Reinsdorf, Fw Mochau, Fw Dobien, Fw Oranienbaum, Fw Nudersdorf, Fw Zahna, Fw Wörpen, Fw Zschornewitz, Fw Apollensdorf, Fw Griebo, Fw Kemberg, Fw Schleesen, Fw Seyda, Fw Straach, Fw Pratau, LK Wittenberg, Polizei, Rettungsdienst, Havariekommissariat, Entsorgungsfirma

Eingesetztes Personal: 9

Einsatzbilder: (zum vergrößern bitte auf das Bild klicken)

 


 

 

   
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